Webdesigner, Freelancer oder Agentur: Wer baut Ihre Website?
Freelancer, Webdesigner aus der Region oder Agentur? Ein fairer Vergleich nach Ansprechpartner, Leistungen, Kostentreibern, Zugängen und Betreuung nach dem Start.
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Wer eine neue Website erstellen lassen möchte, hat grob drei Möglichkeiten: einen Freelancer, einen Webdesigner aus der Region oder eine Agentur. Die Begriffe überschneiden sich, und auf vielen Websites klingen alle Anbieter ähnlich. In diesem Beitrag vergleichen wir die drei Wege nach Kriterien, die für Inhaber im Alltag zählen, und sagen am Ende, welcher Weg zu welcher Situation passt.
Damit der Vergleich fair bleibt, legen wir die Begriffe vorher fest:
Freelancer sind selbstständige Einzelpersonen, die meist einen Teil der Arbeit übernehmen, zum Beispiel nur die Gestaltung oder nur die Programmierung. Viele arbeiten überregional und projektweise.
Webdesigner aus der Region sind Einzelpersonen oder kleine Büros, die eine Website komplett anbieten, vom Konzept bis zur Betreuung, und meist in Ihrer Nähe sitzen.
Agenturen arbeiten im Team mit Projektleitung, Gestaltung, Entwicklung und oft weiteren Fachleuten für Text, Fotos oder Werbung.
Eine offene Anmerkung vorab: Hinter KUNDENFUNKE steht eine Person. Dominik Miskovic gestaltet, entwickelt und betreut jede Website selbst. Nach den Begriffen oben gehören wir damit zu den Webdesignern aus der Region. Den Vergleich haben wir so geschrieben, dass er Ihnen auch dann hilft, wenn ein anderer Weg besser zu Ihnen passt.
Die drei Wege im Überblick
Kriterium | Freelancer | Webdesigner aus der Region | Agentur |
|---|---|---|---|
Ansprechpartner | Die Person, die auch umsetzt | Die Person, die auch umsetzt | Meist eine Projektleitung, die an Fachleute weitergibt |
Erreichbarkeit und Vertretung | Hängt an einer Person, bei Urlaub oder Krankheit ruht die Arbeit | Hängt an einer Person, kurze Wege, Vertretung vorher klären | Vertretung im Team möglich, dafür mehr Beteiligte |
Leistungsumfang | Oft ein Schwerpunkt, Text, SEO oder Hosting kommen von anderen | Gestaltung, Technik, SEO-Grundlagen und Hosting meist aus einer Hand | Sehr breit, bis zu Fotos, Kampagnen und laufender Werbung |
Kostentreiber | Umfang und Stunden, dazu Ihre Zeit für die Abstimmung mit weiteren Dienstleistern | Umfang, Anzahl der Seiten, Sonderfunktionen | Abstimmungsrunden, Projektleitung, Anzahl der beteiligten Fachleute |
Inhalte und Zugänge | Vertraglich regeln, sonst liegen Zugänge oft nur beim Freelancer | Vertraglich regeln, Domain und Inhalte sollten auf Sie laufen | Vertraglich regeln, Übergabe bei einem Wechsel klären |
Betreuung nach dem Start | Oft projektweise, Wartung nicht immer im Angebot | Häufig Wartung und Hosting als laufende Leistung | Wartungsvertrag, Anfragen laufen über feste Abläufe |
Wer Ihr Ansprechpartner ist
Bei einem Freelancer und bei einem Webdesigner sprechen Sie direkt mit der Person, die Ihre Website baut. Rückfragen gehen schnell, und auf dem Weg geht wenig verloren. Der Nachteil liegt auf der Hand: Ist diese Person krank, im Urlaub oder in einem großen Projekt gebunden, wartet Ihre Anfrage.
Eine Agentur kann Ausfälle im Team auffangen. Dafür sprechen Sie oft mit einer Projektleitung, die Ihre Wünsche an Gestaltung und Entwicklung weitergibt. Das funktioniert gut, wenn die Abläufe sauber sind. Bei kleinen Änderungen fühlt es sich manchmal umständlich an.
Bei uns gilt die erste Variante. Sie sprechen vom Erstgespräch bis zur Betreuung mit Dominik, und wir antworten innerhalb eines Werktags. Ein Team, das einspringt, gibt es nicht. Mehr darüber, wer hinter KUNDENFUNKE steht, lesen Sie auf der Seite Über uns.
Fragen Sie jeden Anbieter, egal welcher Größe, ganz konkret: Wer kümmert sich, wenn die Website an einem Freitagabend nicht lädt? Eine ehrliche Antwort darauf sagt mehr als jede Leistungsliste.
Was alles zu einer Website gehört
Eine Website besteht aus mehr als Gestaltung. Dazu gehören Texte, die Ihre Kunden verstehen, eine saubere technische Grundlage für Suchmaschinen, Hosting, Domain, E-Mail, die Einbindung der Rechtstexte und Cookie-Einstellungen. Wenn die Website Anfragen bringen soll, kommen Formulare, Terminanfragen und manchmal Automatisierungen dazu, etwa eine automatische Eingangsbestätigung.
Ein Freelancer mit klarem Schwerpunkt liefert oft einen sehr guten Teil davon. Den Rest organisieren Sie selbst oder über weitere Dienstleister. Das klappt, wenn Sie Zeit für die Abstimmung haben. Ein Webdesigner aus der Region deckt meist das ganze Grundpaket ab. Eine Agentur bietet zusätzlich Leistungen, die über die Website hinausgehen, zum Beispiel Kampagnen oder eine Fotoproduktion.
Stellen Sie sich deshalb eine einfache Frage: Wer ist am Ende verantwortlich, wenn zwei Teile nicht zusammenpassen? Bei einer Lösung aus einer Hand ist die Antwort klar. Bei mehreren Dienstleistern sollten Sie das vorher festlegen.
Wovon die Kosten abhängen
Preise zu vergleichen ist schwierig, weil Angebote selten dasselbe enthalten. Hilfreicher ist der Blick auf die Kostentreiber:
Umfang: Anzahl der Seiten, neue oder vorhandene Texte, eigene Fotos oder Illustrationen.
Funktionen: Ein Kontaktformular ist etwas anderes als eine Terminanfrage, ein Kundenportal oder eine Anbindung an Ihre Buchhaltung.
Abstimmung: Je mehr Personen auf beiden Seiten beteiligt sind, desto mehr Zeit fließt in Termine und Korrekturschleifen.
Laufende Leistungen: Hosting, Wartung, Updates und kleinere Änderungen nach dem Start.
Bei einem Freelancer zahlen Sie oft nur für den Teil, den er übernimmt. Ihre eigene Zeit für die Koordination taucht in keiner Rechnung auf und kostet trotzdem. Bei einer Agentur sind Projektleitung und Abstimmung im Preis enthalten. Achten Sie bei jedem Angebot darauf, dass der Umfang schriftlich festgehalten ist. Bei uns bekommen Sie nach dem Erstgespräch ein schriftliches Angebot zum Festpreis.
Wem Domain, Inhalte und Zugänge gehören
Dieser Punkt wird oft erst wichtig, wenn die Zusammenarbeit endet. Dann zeigt sich, ob Sie Ihre Website mitnehmen können. Klären Sie deshalb vor dem Start:
Auf wen ist die Domain registriert?
Wer hat die Zugänge zu Hosting, Website-Verwaltung und E-Mail?
Dürfen Sie Texte, Bilder und Gestaltung weiter nutzen, wenn Sie den Anbieter wechseln?
Bekommen Sie bei einem Wechsel eine Übergabe mit allen Daten?
Hier zählt der Vertrag, unabhängig von der Größe des Anbieters. Bei Einzelpersonen ist es trotzdem besonders wichtig, dass Sie selbst Zugriff auf alles haben. Ihre Website soll weiterlaufen, auch wenn eine Person einmal nicht erreichbar ist.
Betreuung nach dem Start
Mit dem Start ist eine Website nicht fertig. Updates, Sicherheit, Backups und kleine Änderungen fallen laufend an. Manche Freelancer arbeiten rein projektweise und helfen danach nur noch auf Anfrage. Webdesigner und Agenturen bieten häufig Wartung und Hosting als laufende Leistung an.
Fragen Sie nach, was genau enthalten ist: Wie schnell werden Änderungen umgesetzt? Wo stehen die Server? Wer spielt Updates ein? Wenn wir das Hosting übernehmen, laufen die Websites auf Servern in Deutschland, und Wartung und Änderungen landen bei derselben Person, die die Website gebaut hat.
Was passt zu wem?
Ein Freelancer passt, wenn Sie genau wissen, was Sie brauchen, Texte und Technik teilweise selbst organisieren und Zeit für die Abstimmung mit mehreren Beteiligten haben. Für ein klar umrissenes Teilprojekt, etwa ein neues Design für eine bestehende Website, ist das oft der direkteste Weg.
Ein Webdesigner aus der Region passt, wenn Sie eine Website aus einer Hand möchten, einen festen Ansprechpartner schätzen und sich bei Bedarf auch persönlich treffen wollen. Klären Sie hier besonders sorgfältig, wie Vertretung und Zugänge geregelt sind.
Eine Agentur passt, wenn Ihr Projekt groß ist, viele Abteilungen mitreden oder Sie neben der Website laufend Werbung, Fotos und Kampagnen brauchen. Dann lohnen sich Projektleitung und ein Team, das sich gegenseitig vertritt.
Für viele inhabergeführte Betriebe, deren Website vor allem Anfragen bringen soll, ist ein fester Ansprechpartner für Gestaltung, Technik und Betreuung ein guter Ausgangspunkt. Ob das bei Ihnen so ist, hängt von Projekt, Zeit und Anspruch ab.
Häufige Fragen
Ist ein Freelancer günstiger als eine Agentur?
Beim reinen Projektpreis häufig, weil weniger Personen beteiligt sind. Rechnen Sie aber Ihre eigene Zeit für die Abstimmung mit weiteren Dienstleistern dazu, und prüfen Sie, ob Hosting, Wartung und Texte im Angebot enthalten sind. Erst dann lassen sich Angebote fair vergleichen.
Lohnt sich ein Webdesigner oder Freelancer aus Ulm?
Viele Projekte laufen gut per Telefon und Video-Call, ein Anbieter vor Ort ist also keine Pflicht. Die Nähe hilft, wenn Sie sich gern persönlich treffen oder wenn jemand Ihre Region und Ihre Kunden kennt. Wichtiger als die Entfernung ist, dass Sie sich verstanden fühlen und jemand verlässlich erreichbar ist.
Was passiert mit meiner Website, wenn der Anbieter aufhört?
Wenn Domain, Zugänge und Inhalte auf Sie laufen, können Sie mit einem anderen Anbieter weitermachen. Deshalb lohnt es sich, das vor dem Start schriftlich festzuhalten. Bitten Sie außerdem um eine kurze Übersicht, welche Dienste Ihre Website nutzt und wo sie läuft.
Wenn Sie Ihre Website erstellen lassen möchten und wissen wollen, ob ein Ansprechpartner für Gestaltung, Technik und Betreuung zu Ihrem Betrieb passt, sprechen wir im kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch darüber. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie auf der Seite Webdesign aus Ulm.