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Website für Handwerker: was wirklich drauf gehört

Leistungen, Einsatzgebiet, echte Fotos und ein schneller Weg zur Anfrage: was auf eine Website für Handwerker gehört, welche Fehler häufig sind und wie viel Arbeit Sie haben.

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  • 7 Min. Lesezeit
Illustration: Laptop mit Website, aus der eine neue Anfrage als Briefumschlag kommt

Wer einen Handwerker sucht, sucht meist am Handy und in der eigenen Region. Oft ist gerade etwas kaputt, oder ein Projekt steht an, und nach wenigen Sekunden fällt die Entscheidung: anrufen oder weitersuchen. Eine Website für Handwerker muss deshalb nicht groß sein. Sie muss schnell zeigen, was Sie machen, wo Sie arbeiten und wie man Sie erreicht. In diesem Beitrag lesen Sie, was auf eine Handwerker-Website wirklich gehört, welche Fehler häufig vorkommen und wie viel Arbeit auf Sie als Inhaber zukommt.

Was auf eine Website für Handwerker gehört

Diese Punkte entscheiden darüber, ob aus einem Besuch eine Anfrage wird.

Leistungen, die man sofort versteht

Schreiben Sie so, wie Ihre Kunden fragen. „Badsanierung aus einer Hand“ sagt mehr als „Sanitärlösungen“. Jede wichtige Leistung bekommt ein paar klare Sätze: was Sie machen, für wen und was der Kunde davon hat. Wenn Sie etwas bewusst nicht anbieten, darf das auch draufstehen. Das erspart Ihnen Anrufe, die nicht passen.

Ihr Einsatzgebiet

Nennen Sie die Orte und Landkreise, in denen Sie arbeiten, zum Beispiel Ulm, Neu-Ulm und den Alb-Donau-Kreis. Kunden sehen sofort, ob Sie zu ihnen kommen. Und Google versteht besser, für welche Region Ihre Website die passende Antwort ist.

Echte Fotos von Ihren Arbeiten

Stockfotos von lächelnden Handwerkern in sauberen Overalls erkennt jeder. Fotos von Ihren Baustellen, fertigen Bädern, Dächern oder Fassaden zeigen dagegen, was Sie können. Vorher-nachher-Bilder wirken besonders gut. Die Fotos müssen nicht perfekt sein. Ein aktuelles Handy, Tageslicht und ein aufgeräumter Bildausschnitt reichen oft.

Ein Gesicht und ein Ansprechpartner

Wer jemanden ins eigene Haus lässt, möchte wissen, mit wem er es zu tun hat. Ein Foto vom Inhaber oder vom Team, ein paar Sätze zum Betrieb und eine direkte Telefonnummer schaffen Vertrauen.

Ein schneller Weg zur Anfrage

Eine Telefonnummer zum Antippen, eine E-Mail-Adresse und ein kurzes Anfrageformular gehören auf jede Seite. Gut ist, wenn Kunden direkt Fotos und Maße mitschicken können. Dann sehen Sie vorab, worum es geht, und können oft schon eine erste Einschätzung geben, ohne extra hinzufahren. Fragen Sie im Formular nur, was Sie für den ersten Kontakt wirklich brauchen.

Schnell und gut bedienbar am Handy

Die Seite muss auch bei schwachem Netz zügig laden. Die Schrift muss ohne Zoomen lesbar sein, und Knöpfe müssen sich mit dem Daumen treffen lassen. Große, unbearbeitete Fotos sind ein typischer Grund für langsame Handwerker-Websites.

Rechtliches

Impressum und Datenschutzerklärung gehören auf jede Website. Was darüber hinaus nötig ist, hängt vom Projekt ab, etwa bei Formularen mit Datei-Upload, eingebundenen Karten oder Statistik-Werkzeugen, für die eine Einwilligung nötig sein kann. Das klären wir bei der Umsetzung für Ihre konkrete Website.

Gefunden werden in Ihrer Region

Eine gute Website hilft wenig, wenn sie niemand findet. Für Handwerker zählt vor allem die lokale Suche, also Suchanfragen wie „Dachdecker Ulm“ oder „Fliesenleger in der Nähe“. Dafür spielen drei Dinge zusammen:

  • Google-Unternehmensprofil: mit richtiger Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos und einem Link auf Ihre Website. Das Profil erscheint bei lokalen Suchen oft in der Kartenansicht, noch vor den normalen Suchergebnissen.

  • Bewertungen: Bitten Sie zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag um eine Bewertung, am besten mit einem Link oder QR-Code. Antworten Sie auf Bewertungen, auch auf kritische.

  • Seiten für Ihre wichtigsten Leistungen und Orte: mit eigenem Inhalt. Kopierte Texte, in denen nur der Ortsname ausgetauscht ist, bringen wenig.

Wie Unternehmensprofil, Bewertungen und Website zusammenwirken, lesen Sie ausführlich im Beitrag Bei Google in Ulm gefunden werden.

Häufige Fehler auf Handwerker-Websites

Diese Fehler sehen wir immer wieder. Die meisten lassen sich mit wenig Aufwand beheben:

  • Die Telefonnummer steht nur im Impressum oder ganz unten auf der Seite.

  • Leistungen werden als Stichwortliste aufgezählt, ohne zu erklären, was dahintersteckt.

  • Es gibt nur Stockfotos und kein einziges Bild einer eigenen Arbeit.

  • Das Einsatzgebiet fehlt, und Kunden aus dem Nachbarort wissen nicht, ob Sie zu ihnen kommen.

  • Die letzte Neuigkeit ist Jahre alt. Das wirkt, als gäbe es den Betrieb nicht mehr.

  • Das Formular ist lang und verlangt Angaben, die für eine erste Anfrage keine Rolle spielen.

  • Die Seite lädt am Handy langsam oder ist dort schwer zu bedienen.

  • Nach dem Absenden fehlt eine Bestätigung, und der Kunde weiß nicht, ob seine Anfrage angekommen ist.

Wie viel Arbeit auf Sie zukommt

Viele Inhaber schieben die eigene Website vor sich her, weil sie fürchten, dafür abends am Schreibtisch zu sitzen. So viel Zeit brauchen Sie in der Regel nicht.

  • Texte: Wir erarbeiten die Texte gemeinsam mit Ihnen. Meist reicht ein Gespräch, in dem Sie erzählen, was Sie machen und was Ihre Kunden immer wieder fragen. Daraus entstehen die Texte, Sie lesen gegen und geben frei.

  • Fotos: Wir sagen Ihnen, welche Fotos sich lohnen. Vieles haben Sie schon auf dem Handy. Bilder von neuen Aufträgen können Sie nach und nach ergänzen.

  • Unterlagen: Logo, Bilder und Infos laden Sie in unserem Kundenportal hoch, auch vom Handy. Dort sehen Sie auch, wie weit Ihr Projekt ist, und geben Entwürfe frei.

  • Nach dem Start: Neue Fotos oder geänderte Öffnungszeiten tragen Sie selbst in einer übersichtlichen Oberfläche ein oder geben uns kurz Bescheid.

Wie wir eine Website aufbauen und was Sie im Projekt erwartet, lesen Sie auf der Seite Website & Webdesign.

Weniger Büroarbeit neben der Baustelle

Wenn die Website läuft und mehr Anfragen kommen, wächst oft auch der Papierkram. Angebote schreiben, Aufmaße und Fotos zuordnen, Rechnungen erstellen, Daten von einem Programm ins nächste tippen. Vieles davon lässt sich automatisieren, zum Beispiel so:

  • Anfragen von der Website landen mit Fotos und Maßen gesammelt in einer Übersicht statt verstreut im Postfach.

  • Angebote entstehen aus Ihren Vorlagen und Positionen und müssen nicht jedes Mal neu geschrieben werden.

  • Aus erfassten Einsätzen werden Rechnungen, ohne dass Sie alles erneut abtippen.

Wenn Standardprogramme nicht passen, kann eine eigene Web-App sinnvoll sein. Für ein Bauunternehmen aus der Region Ulm/Neu-Ulm haben wir eine Anwendung entwickelt, in der Werkzeuge und Geräte, Mitarbeiter und ihre Einsätze sowie Angebote und Rechnungen für mehrere Standorte zusammenlaufen. Rollen und Rechte regeln, was Büro, Bauleitung und Mitarbeiter sehen. Seitdem müssen Werkzeuge seltener gesucht werden, Rechnungen entstehen schneller aus den erfassten Einsätzen, und das Büro sieht ohne Rückfragen, wer wo eingesetzt ist. Mehr dazu im Praxisfall Web-App für ein Bauunternehmen.

Das müssen Sie nicht gleich zusammen mit der Website angehen. Es hilft aber, wenn die Website so gebaut ist, dass sich Anfragen später gut weiterverarbeiten lassen.

Häufige Fragen

Wie viele Seiten braucht eine Handwerker-Website?

Das hängt von Ihren Leistungen ab. Vielen Betrieben reichen eine Startseite, je eine Seite für die wichtigsten Leistungen, eine Seite mit Projekten, eine Seite über den Betrieb und der Kontakt. Auch ein gut gemachter One-Pager kann genügen, wenn Sie wenige, klar umrissene Leistungen anbieten.

Was kostet es, eine Handwerker-Website erstellen zu lassen?

Das hängt vom Umfang ab, zum Beispiel von der Zahl der Seiten und davon, ob Texte und Fotos neu entstehen. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie von uns ein schriftliches Angebot zum Festpreis.

Reicht ein Google-Unternehmensprofil ohne eigene Homepage?

Das Profil ist ein guter Anfang. Dort haben Sie aber wenig Platz, um Leistungen zu erklären und Ihre Arbeiten zu zeigen. Die Website ist der Ort, auf den Ihr Profil verlinkt und auf dem Kunden entscheiden, ob sie anfragen. Beides zusammen wirkt am besten.

Können Kunden über die Website Fotos mitschicken?

Ja. Ein Anfrageformular mit Upload für Fotos oder Pläne lässt sich gut umsetzen. Wichtig sind eine Begrenzung der Dateigröße, ein Schutz vor Spam und ein passender Abschnitt in der Datenschutzerklärung.

Sie möchten eine Website, die zeigt, was Ihr Betrieb kann, und über die Anfragen reinkommen? Im kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was Ihr Betrieb braucht. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis. Mehr über unsere Arbeit für Handwerksbetriebe und Bauunternehmen finden Sie auf der Branchenseite.

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