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Was kostet eine Website für kleine Betriebe?

Wovon der Preis einer Website abhängt, welche laufenden Kosten dazukommen und wie Sie Angebote von Baukasten, Freelancer und Agentur vergleichen.

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  • 6 Min. Lesezeit
Illustration: Browserfenster mit Website, Pinsel und Farbmustern

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die ehrliche Antwort hängt davon ab, was Ihre Website leisten soll. Deshalb finden Sie hier keine Preisliste. Wir zeigen Ihnen, welche Punkte die Kosten bestimmen, welche laufenden Kosten nach dem Start dazukommen und wie Sie Angebote von Baukasten, Freelancer und Agentur fair vergleichen. So wissen Sie schon vor dem ersten Gespräch, worauf es ankommt, wenn Sie eine Homepage erstellen lassen.

Warum es keinen Pauschalpreis gibt

Zwei Websites können auf den ersten Blick ähnlich aussehen und trotzdem sehr unterschiedlich viel Arbeit machen. Die eine zeigt fünf Seiten mit Texten, die der Betrieb schon hat. Die andere führt Besucher durch eine Anfrage in mehreren Schritten, gibt es in zwei Sprachen und soll in mehreren Orten der Region bei Google auftauchen. Ein Preis, der für beide gilt, wäre für eine von beiden falsch.

Wer pauschal fragt, was ein Webdesigner kostet, bekommt deshalb oft Zahlen, die wenig aussagen. Hilfreicher ist die Frage, welche Leistungen in einem Angebot stecken. Die folgenden Punkte machen den größten Unterschied.

Wovon die Kosten abhängen

Umfang und Seitenzahl

Ein One-Pager, der alles Wichtige auf einer Seite zeigt, ist schneller umgesetzt als eine Website mit eigenen Seiten für jede Leistung, jeden Standort oder jede Zielgruppe. Jede zusätzliche Seite braucht Struktur, Text und Gestaltung. Eigene Seiten lohnen sich trotzdem oft, weil Google sie einzeln finden kann.

Texte und Fotos

Liegen gute Texte und Fotos bereits vor, spart das Aufwand. Werden Texte gemeinsam erarbeitet oder neu geschrieben, steckt darin ein großer Teil der Arbeit und oft auch der größte Teil der Wirkung. Bei Fotos gilt dasselbe: Eigene Aufnahmen aus Ihrem Betrieb wirken stärker als Bilder aus Datenbanken, brauchen aber einen Fototermin oder eine Auswahl aus Ihrem Bestand.

Funktionen

Ein Kontaktformular gehört zu jeder Website. Mehr Aufwand bedeuten Funktionen wie diese:

  • Anfrage in mehreren Schritten: Besucher wählen zum Beispiel Leistung, Zeitraum und Ort, bevor sie ihre Kontaktdaten eingeben. Sie bekommen dadurch vollständigere Anfragen.

  • Terminanfrage: Kunden schlagen einen Wunschtermin vor, Sie bestätigen ihn.

  • Mehrere Sprachen: Jede Sprache braucht übersetzte Texte, eigene Adressen und laufende Pflege.

  • Anbindung an andere Programme: Anfragen landen direkt im Kalender, in der Kundenliste oder in Ihrer Branchensoftware.

  • Pflegbare Bereiche: Speisekarte, Termine, Stellenangebote oder Referenzen, die Sie selbst aktualisieren.

Individuelles Design oder Vorlage

Eine fertige Vorlage ist schnell angepasst, sieht aber oft aus wie viele andere Websites und lässt sich nur begrenzt verändern. Ein individuelles Design wird für Ihren Betrieb entworfen. Aufbau, Farben und der Weg zur Anfrage richten sich nach Ihren Kunden. Das braucht mehr Zeit im Entwurf und zahlt sich vor allem dann aus, wenn Sie sich klar von Mitbewerbern abheben wollen.

Gefunden werden bei Google

Saubere technische Grundlagen gehören zu jeder guten Website: kurze Ladezeit, klare Überschriften, gute Darstellung auf dem Handy. Wer in der Region gezielt gefunden werden will, braucht zusätzlich passende Inhalte, eigene Seiten für Leistungen und Orte und ein gepflegtes Unternehmensprofil bei Google. Dieser Teil kann einmalig zum Start gehören oder als laufende Suchmaschinenoptimierung weitergehen.

Laufende Kosten nach dem Start

Mit dem Livegang ist eine Website nicht fertig. Diese Posten kommen regelmäßig dazu und gehören in jeden Vergleich:

  • Hosting: der Server, auf dem Ihre Website läuft. Ein schneller Server in Deutschland ist für Ladezeit und Datenschutz gleichermaßen wichtig.

  • Domain: die Adresse Ihrer Website, meist jährlich abgerechnet.

  • Wartung: Updates, Backups und Überwachung, damit die Website sicher und schnell bleibt.

  • Lizenzen: Manche Systeme, Erweiterungen, Schriften oder Bilder kosten jährliche Gebühren. Fragen Sie nach, welche davon in Ihrem Angebot stecken.

  • Änderungen und Erweiterungen: neue Seiten, Texte oder Funktionen nach Bedarf.

Was eine gute Betreuung umfasst, haben wir im Beitrag zur Website-Wartung zusammengefasst. Unser eigenes Angebot finden Sie unter Hosting und Wartung.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Alle drei Wege können zu einer guten Website führen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Arbeit bei Ihnen bleibt.

  • Baukasten: niedriger Einstieg und eine monatliche Gebühr. Gestaltung, Texte, Fotos und Auffindbarkeit liegen komplett bei Ihnen. Das passt, wenn Sie Zeit und Freude daran haben.

  • Freelancer: oft flexibel und persönlich. Klären Sie, wer sich nach dem Start um Wartung und Änderungen kümmert und was bei Urlaub oder Krankheit passiert.

  • Agentur: mehrere Leistungen aus einer Hand, von Text über Gestaltung bis Betreuung. Fragen Sie, wer Ihr fester Ansprechpartner ist.

Bei KUNDENFUNKE sprechen Sie vom Erstgespräch bis zur Betreuung mit derselben Person, mit Dominik.

So vergleichen Sie Angebote

Legen Sie die Angebote nebeneinander und prüfen Sie diese Punkte:

  1. Festpreis oder Stundensatz? Ein Festpreis schafft Planungssicherheit. Bei Stundensätzen fragen Sie nach einer Schätzung und danach, was passiert, wenn sie überschritten wird.

  2. Was ist enthalten? Texte, Fotos, Grundlagen für Google, Rechtstexte, Cookie-Einstellungen und eine Einweisung.

  3. Wie laufen Korrekturen? Gut ist, wenn klar ist, wann und wie Sie Rückmeldung zu Entwürfen geben.

  4. Zugänge und Rechte: Auf wen läuft die Domain, wer hat Zugriff auf die Inhalte, und welche Nutzungsrechte erhalten Sie?

  5. Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Lizenzen, getrennt aufgeführt.

  6. Was passiert nach dem Start? Wer ist Ihr Ansprechpartner, wenn etwas geändert werden soll?

Ein Angebot, das auf den ersten Blick günstiger ist, kann am Ende teurer werden, wenn Texte, Wartung oder spätere Änderungen fehlen.

So kommen Sie bei uns zu einem festen Preis

Bei KUNDENFUNKE beginnt jedes Projekt mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch per Telefon oder Video-Call. Wir klären, was Ihre Website leisten soll, was schon vorhanden ist und welche Funktionen Sie brauchen. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis. Darin steht, was enthalten ist, und Sie entscheiden in Ruhe. Wie die Schritte danach aussehen, lesen Sie im Beitrag zum Ablauf, wenn Sie eine Website erstellen lassen.

Häufige Fragen

Warum nennen Sie hier keine Preise?

Weil jede Zahl ohne Ihren Umfang irreführend wäre. Ein seriöser Preis entsteht erst, wenn klar ist, welche Seiten, Inhalte und Funktionen Ihre Website braucht. Genau das klären wir im Erstgespräch.

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Stundensätze unterscheiden sich stark nach Erfahrung, Region und Leistung. Für Ihre Entscheidung hilft der Stundensatz allein wenig. Vergleichen Sie lieber den Gesamtpreis für einen klar beschriebenen Umfang. Wir arbeiten deshalb mit Festpreisen.

Ist ein Baukasten am Ende günstiger?

In der Anschaffung oft ja. Rechnen Sie aber Ihre eigene Zeit für Texte, Gestaltung und Pflege mit ein, dazu die monatlichen Gebühren über mehrere Jahre. Wenn die Website Anfragen bringen soll, zählt am Ende, wie viele passende Kunden über sie kommen.

Kann ich die Website später erweitern?

Ja. Eine gut geplante Website lässt sich um Seiten, Sprachen oder Funktionen ergänzen. Erzählen Sie im Erstgespräch, was in den nächsten Jahren dazukommen könnte. Dann berücksichtigen wir das von Anfang an.

Sie möchten wissen, womit Sie für Ihren Betrieb rechnen müssen? Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir antworten innerhalb eines Werktags, und nach dem Erstgespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis. Was Sie bekommen, wenn Sie Ihre Homepage erstellen lassen, lesen Sie auf unserer Seite zum Webdesign.

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